Mopedverleih auf der Finanzkrise
Wie es auf dem Ticketschreiben empfohlen war, waren wir am 28.12.2008 2 Stunden eher am Ferry Terminal und erst dachte ich, dass wäre übertrieben, aber das läuft dort so ähnlich ab wie am Flughafen, nur dass man sein schweres Gepäck an einer extra Schlange abgeben muss. Während wir dort im Gebäude mit Einchecken beschäftigt waren, ging draußen die Sonne auf. Es war ein sehr schöner Sonnenaufgang in ungewöhnlicher Atmosphäre, da vor dem Hafen von Singapur geschätzte 50 Tanker auf die Abfertigung warteten. Nach circa 1 Stunde und einer Zeitverschiebung von minus einer Stunde (nicht immer ist die Zeitverschiebung logisch, da wir eigentlich südöstlich von Singapur waren und man im Osten die Uhren nicht zurück dreht), sind wir in Bintan Resorts angekommen. Mit den Shuttlebus ging es dann auch schon zu den Nirwana Hotels und schlielich ins Nirwana Beach Club Hotel, wo wir die nächsten Nächte verbringen wollten. Als Empfang gab es einen so leckeren Tee, sodass es uns zu eigensinnig vor kam ihn allein zu trinken. Aus guten Herzen ging er nach einem Schluck postwendend zurück. Das einchecken verlief ohne Probleme und da wir erst am Nachmittag in unser Zimmer durften, sind wir mit den Badesachen direkt zum Strand. Herrlich! Stralender Sonnenschein (obwohl für die ganze Zeit Regen angesagt war), Palmen, feiner Sand und ein blaues Meer.

Nach dem schlechten Sommer in Deutschland, den fehlenden Strand in Korea und der fehlenden Zeit in Singapur und Malaysia eine willkommene Abwechslung. Mit ein paar Affen in freier Wildbahn verging die Zeit bis zum Nachmittag wie im Flug. Danach bezogen wir unser Zimmer, welches in einem Bungalow etwa 200m vom Strand war.

Bis zum Abendessen haben wir die Zeit beim Erkunden der vorgelagerten Insel und den restlichen Hotels verbracht. Auf dem Weg haben wir unser Mittagessen (Kekse und Müsli) im hoteleigenen Laden überteuert gekauft. Am Abend haben wir uns ein Weihnachtsessen im Hotel gegönnt. Der Tag hat seine Spuren hinterlassen. Nicht, dass ich einen roten Fleck wegen dem Schlafmangel bekommen hätte, sondern, weil wir beim eincremen mit Sonnenmilch einen Teil auf dem Bauch vergessen hatten. Den hatte ich mir auch schön verbrannt. (war auch noch mehrere Tage danach rot, lies die Brandbläschen nur so sprießen, ist jetzt aber brauner als der Rest und tat verwunderlicher Weise überhaupt nicht weh).
Am nächsten Tag ging es gleich nach dem Frühstück zu Basar Oleh Oleh, weil wir die Informationen bekommen hatte, dort einen günstigeren Laden für unsere Lebensmittel zu finden. Leider ist der Basar Oleh Oleh nur ein künstlich geschaffenes Dorf für Touristen mit ähnlich überteuerten Preisen wie im Hotel. Auch die Suche nach einem Rollervermieter, um die Insel zu erkunden, stellte sich schwerer da als erwartet. Die erste Auskunft war, dass es keine Rollervermieter mehr gibt, weil es zu schwere Unfälle gab und wir uns ein Auto (welches natürlich viel teurer wäre) mieten sollten. Das hatten die anderen "Tourverkäufer" mitbekommen und uns prompt Roller angeboten. Die Preise waren sehr studentenunfreundlich. Es sollten aber nicht die letzten Angebote sein, sodass uns immer wieder jemand versucht hat einen teuren Roller anzubieten. Ich habe mir nur gewünscht jemanden zu finden der etwas ehrlich ist und uns zu den einheimischen Rollervermietern bringt. Mein Wunsch war Befehl und kurz darauf trafen wir einen Kerl, der uns für ein Bruchteil einen Roller anbot und uns auch gleich dort hingefahren hat. Hätte er sich aber auch sparen können, da das Rollerdepot nur 2 Ecken weiter lag. Leider konnten wir an diesem Tag noch nichts ausleihen, da Tina ihren Führerschein fürs Moped (leider nicht Roller, den ich auch hätte fahren können) im Hotel liegen lassen hat. Aber neben dem Depot gab es auch Läden mit indonesischen Preisen. Was für ein Unterschied gegenüber den Touristenpreisen. Dort haben wir uns auch gleich mit allem möglichen eingedeckt und sind darauf mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren. Den restlichen Tag haben wir auf einem Felsvorsprung am Ende des Strandes verlebt.
Mit dem Bus ging es tags darauf direkt zum Basar Oleh Oleh, wo wir dann mit Führerschein in der Hand zum Rollervermieter gegangen sind. Noch schnell Benzin von einem anderen Moped abgezapft und 2 Helme ohne Verschluss verpasst, ging es auf große Tour. Zuerst noch verfahren wurde uns kurze Zeit später auch klar, warum unser Gebiet Bintan Resort heißt. Es ist ein mit "Grenzposten" abgesicherter Teil Bintans, der extra für den Tourismus geschaffen wurde. Außerhalb bot sich uns das wahre Gesicht Indonesiens. Straßen im gleichen Zustand wie das westliche Finanzsystem, zerfallene Häuser, kleine Shops am Rand und jede Menge Mopedfahrer. Mit unserer Karte in der Hand hieß das Ziel Trikora Beach (nach dem wir den Plan Inselumrundung auf Grund der Größe aufgegeben hatten) an der Ostküste. Der Weg wurde immer länger und die Tanknadel blieb im roten Bereich stecken. Doch ein "fachmännischer" Blick in den Tank verriet uns den wahren Stand der Dinge. Unsicher ging es die Straßen in der Mittagshitze auf und ab. Beim verzweifelten Blick auf die Karte wurde uns immer wieder von vorbeifahrenden Indonesiern geholfen. Mit beeindruckenden Bildern im Gepäck haben wir dann schließlich doch unser Ziel erreicht. Ein menschenleerer Strand, kristallklares Wasser und ein wenige stilechte Bauten im Hintergrund.

Der Rückweg war zwar mühsam, verging aber dennoch. Beim zweiten Tankstopp haben wir uns für eine "bintanische"Tankstelle entschieden, die es an jeder Ecke gibt.

Dort ist der Sprit für den Mopeds direkt in Plastikflaschen abgefüllt und so stehen sie dann auch am Straßenrand. Für 70cent gibt es 2l. Ershöpft kamen wir dann heil beim Mopedverleih an. Zurück zum Hotel, Essen im Foodcourt (auf dem Hotelgelände entstand eine Halle mit verschiedenen Imbissständen) und ab ins Bett. Am nächsten Tag haben wir dann nur noch ausgecheckt, die Wellen mit einem Bodyboard ausgenutzt und schon ging es zur Fähre in Richtung Singapur. Vorbei war die Zeit am Strand und vor uns lagen 4 Tage Singapur.
Nach dem schlechten Sommer in Deutschland, den fehlenden Strand in Korea und der fehlenden Zeit in Singapur und Malaysia eine willkommene Abwechslung. Mit ein paar Affen in freier Wildbahn verging die Zeit bis zum Nachmittag wie im Flug. Danach bezogen wir unser Zimmer, welches in einem Bungalow etwa 200m vom Strand war.
Bis zum Abendessen haben wir die Zeit beim Erkunden der vorgelagerten Insel und den restlichen Hotels verbracht. Auf dem Weg haben wir unser Mittagessen (Kekse und Müsli) im hoteleigenen Laden überteuert gekauft. Am Abend haben wir uns ein Weihnachtsessen im Hotel gegönnt. Der Tag hat seine Spuren hinterlassen. Nicht, dass ich einen roten Fleck wegen dem Schlafmangel bekommen hätte, sondern, weil wir beim eincremen mit Sonnenmilch einen Teil auf dem Bauch vergessen hatten. Den hatte ich mir auch schön verbrannt. (war auch noch mehrere Tage danach rot, lies die Brandbläschen nur so sprießen, ist jetzt aber brauner als der Rest und tat verwunderlicher Weise überhaupt nicht weh).
Am nächsten Tag ging es gleich nach dem Frühstück zu Basar Oleh Oleh, weil wir die Informationen bekommen hatte, dort einen günstigeren Laden für unsere Lebensmittel zu finden. Leider ist der Basar Oleh Oleh nur ein künstlich geschaffenes Dorf für Touristen mit ähnlich überteuerten Preisen wie im Hotel. Auch die Suche nach einem Rollervermieter, um die Insel zu erkunden, stellte sich schwerer da als erwartet. Die erste Auskunft war, dass es keine Rollervermieter mehr gibt, weil es zu schwere Unfälle gab und wir uns ein Auto (welches natürlich viel teurer wäre) mieten sollten. Das hatten die anderen "Tourverkäufer" mitbekommen und uns prompt Roller angeboten. Die Preise waren sehr studentenunfreundlich. Es sollten aber nicht die letzten Angebote sein, sodass uns immer wieder jemand versucht hat einen teuren Roller anzubieten. Ich habe mir nur gewünscht jemanden zu finden der etwas ehrlich ist und uns zu den einheimischen Rollervermietern bringt. Mein Wunsch war Befehl und kurz darauf trafen wir einen Kerl, der uns für ein Bruchteil einen Roller anbot und uns auch gleich dort hingefahren hat. Hätte er sich aber auch sparen können, da das Rollerdepot nur 2 Ecken weiter lag. Leider konnten wir an diesem Tag noch nichts ausleihen, da Tina ihren Führerschein fürs Moped (leider nicht Roller, den ich auch hätte fahren können) im Hotel liegen lassen hat. Aber neben dem Depot gab es auch Läden mit indonesischen Preisen. Was für ein Unterschied gegenüber den Touristenpreisen. Dort haben wir uns auch gleich mit allem möglichen eingedeckt und sind darauf mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren. Den restlichen Tag haben wir auf einem Felsvorsprung am Ende des Strandes verlebt.
Mit dem Bus ging es tags darauf direkt zum Basar Oleh Oleh, wo wir dann mit Führerschein in der Hand zum Rollervermieter gegangen sind. Noch schnell Benzin von einem anderen Moped abgezapft und 2 Helme ohne Verschluss verpasst, ging es auf große Tour. Zuerst noch verfahren wurde uns kurze Zeit später auch klar, warum unser Gebiet Bintan Resort heißt. Es ist ein mit "Grenzposten" abgesicherter Teil Bintans, der extra für den Tourismus geschaffen wurde. Außerhalb bot sich uns das wahre Gesicht Indonesiens. Straßen im gleichen Zustand wie das westliche Finanzsystem, zerfallene Häuser, kleine Shops am Rand und jede Menge Mopedfahrer. Mit unserer Karte in der Hand hieß das Ziel Trikora Beach (nach dem wir den Plan Inselumrundung auf Grund der Größe aufgegeben hatten) an der Ostküste. Der Weg wurde immer länger und die Tanknadel blieb im roten Bereich stecken. Doch ein "fachmännischer" Blick in den Tank verriet uns den wahren Stand der Dinge. Unsicher ging es die Straßen in der Mittagshitze auf und ab. Beim verzweifelten Blick auf die Karte wurde uns immer wieder von vorbeifahrenden Indonesiern geholfen. Mit beeindruckenden Bildern im Gepäck haben wir dann schließlich doch unser Ziel erreicht. Ein menschenleerer Strand, kristallklares Wasser und ein wenige stilechte Bauten im Hintergrund.
Der Rückweg war zwar mühsam, verging aber dennoch. Beim zweiten Tankstopp haben wir uns für eine "bintanische"Tankstelle entschieden, die es an jeder Ecke gibt.
Dort ist der Sprit für den Mopeds direkt in Plastikflaschen abgefüllt und so stehen sie dann auch am Straßenrand. Für 70cent gibt es 2l. Ershöpft kamen wir dann heil beim Mopedverleih an. Zurück zum Hotel, Essen im Foodcourt (auf dem Hotelgelände entstand eine Halle mit verschiedenen Imbissständen) und ab ins Bett. Am nächsten Tag haben wir dann nur noch ausgecheckt, die Wellen mit einem Bodyboard ausgenutzt und schon ging es zur Fähre in Richtung Singapur. Vorbei war die Zeit am Strand und vor uns lagen 4 Tage Singapur.
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