Tausende von Menschen und eine Person
Es ist Sonntag (23.11.08) und dazu auch noch am frühen Morgen um 8 Uhr. Doch ich bin, mit etwas Hilfe des Wecker, schon auf den Beinen und mache mich gerade fertig für die Kirche. Ja richtig gehört, Sonntag ist Kirchentag - so ist es überall auf der Welt.
An dieser Stelle kann ich das erste Mal in meinem Leben Gedanken lesen, zumindest von den Leuten die mich näher kennen. Ihr fragt euch nämlich sicher gerade was mich in Südkorea in die Kirche treibt - hat er gesündigt, sucht er Schutz oder ist ihm die Erleuchtung gekommen. Nicht von alle dem, aber die Antwort kommt schon in den nächsten Zeilen...
Und so ging es um 8:30 Uhr für den Osner (Haiti) und mich mit der U-Bahn nach Yeouido zur christlichen Yoido Full Gospel Church. Von der U-Bahnstation fährt ein Shuttlebus direkt zur Kirche bzw. den 5 Kirchengebäuden. Wir waren leider etwas spät, da der Gottesdienst schon um 9Uhr angefangen hat und nicht wie gedacht um 9:45Uhr. Im Eingangsbereich wurden wir gleich freundlich begrüßt und in den abgtrennten Teil, der für Ausländer gedacht ist, gebracht. Er ist etwas seitlich zum Mittelteil und dem Pfarrer kann mittels eines Flachbildschirmes auf die Finger geschaut werden. Der Gottdienst war im weiteren Verlauf ähnlich unserem in Finsterwalde. Wir waren erst bei der freien Rede zu gestoßen, dann wurde Gebetet, danach das Vater unser und zwischendurch drei Lieder gesungen. Der Text wurde auf koreanisch auf dem Bildschirm präsentiert. Doch was hat den Ronny nun bewegt, um 8Uhr am Sonntag aufzustehen und eine Stunde zur Kirch zu fahren.... Die Antwort: Es ist die größte Kirchengemeinde der Welt. Im Hauptgebäude, wo der Pfarrer seine Predigt hält, finden 12.000 Leute ihren Platz. Wer nich mind. 15min vor Beginn Vorort ist, wird auch keinen Platz mehr bekommen. Die Predigt wird über das Fernsehen übertragen und in den umliegenden Gebäuden gibt es noch einmal Platz für 20.000, die in mehrere Räume aufgeteilt werden. (für die Leute, die lieber unter sich sind und Menschenmassen meiden). Dabei wird natürlich auch an die Ausländer gedacht, deren Koreanisch noch nicht perfekt ist. Es gibt einen Dolmetscher für Englisch, Französisch, Chinesisch, Russisch und mit Anmeldung auch für sämtliche andere Sprachen. Zuhören kann man dem Dolmetscher dann über Funkkopfhörern. Zu gewissen Zeiten gibt es auch einen rein englischen Gottesdienst, dann aber im kleineren Kreis. Doch die überwältigen Zahlen gehen weiter... es gibt am Sonntag 7 Gottesdienste und 5 unter der Woche, die in der Regel vollständig ausgelastet sind. Zur Kirchengemeinde gehören 850.000 Gläubige (die in der Regel 10% vom Einkommen spenden), 650 Pastoren, für jeden Gottesdienst einen anderen Chor bestehend aus 110 Sängern und Sängerinnen, 3 Orchester und ein Budget von 100 Mio. $. Die Kirche besitzt ein Hotel und mehrere Gästhäuse am Prayers Mountain (ein heiliger Berg in der nähe der der Grenze zu Nordkorea), die 4. größte (von allen unabhängigen) Nachrichtenzeitung Koreas (die überwiegend das Positive eines Unglückes präsentiert) und ein Fernsehkanal. Gegründet wurde die Kirche von David Yonggi Cho in einem Zelt, das er von den US-Amerikaner abgekauft hat. Der Mann spricht englisch und japanisch fließend und arbeitet am Französisch (und das mit 72 Jahren). Er füllt auf der ganzen Welt ganze Stadien.
So oder so etwa wurde uns die Kirche nach dem Gottesdienst von einem amerikanischen Pfarrer im CCM, dem größten (nicht höchsten) Gebäude Korea präsentiert. Dieses gehört auch der Yoido Full Gospel Church.
Das heißt aber nicht, dass es in Seoul keine weiteren Kirchengemeinden gibt. An fast jeder Ecke findet man eine. Gut durch ein neonleuchtendes Kreuz zuerkennen.
Nicht nur auf Grund der Dimensionen war es ein aufregender Gottesdienst, sondern auch die Art und Weise hat mich sehr beeindruckt. Der Pfarrer konnte fast wie ein Opensänger singen, die Leuten haben mit Herzblut teilgenommen und beim Bitten um Vergebung konnte sich auch der Pfarrer keine Tränen zurückhalten.
An dieser Stelle kann ich das erste Mal in meinem Leben Gedanken lesen, zumindest von den Leuten die mich näher kennen. Ihr fragt euch nämlich sicher gerade was mich in Südkorea in die Kirche treibt - hat er gesündigt, sucht er Schutz oder ist ihm die Erleuchtung gekommen. Nicht von alle dem, aber die Antwort kommt schon in den nächsten Zeilen...
Und so ging es um 8:30 Uhr für den Osner (Haiti) und mich mit der U-Bahn nach Yeouido zur christlichen Yoido Full Gospel Church. Von der U-Bahnstation fährt ein Shuttlebus direkt zur Kirche bzw. den 5 Kirchengebäuden. Wir waren leider etwas spät, da der Gottesdienst schon um 9Uhr angefangen hat und nicht wie gedacht um 9:45Uhr. Im Eingangsbereich wurden wir gleich freundlich begrüßt und in den abgtrennten Teil, der für Ausländer gedacht ist, gebracht. Er ist etwas seitlich zum Mittelteil und dem Pfarrer kann mittels eines Flachbildschirmes auf die Finger geschaut werden. Der Gottdienst war im weiteren Verlauf ähnlich unserem in Finsterwalde. Wir waren erst bei der freien Rede zu gestoßen, dann wurde Gebetet, danach das Vater unser und zwischendurch drei Lieder gesungen. Der Text wurde auf koreanisch auf dem Bildschirm präsentiert. Doch was hat den Ronny nun bewegt, um 8Uhr am Sonntag aufzustehen und eine Stunde zur Kirch zu fahren.... Die Antwort: Es ist die größte Kirchengemeinde der Welt. Im Hauptgebäude, wo der Pfarrer seine Predigt hält, finden 12.000 Leute ihren Platz. Wer nich mind. 15min vor Beginn Vorort ist, wird auch keinen Platz mehr bekommen. Die Predigt wird über das Fernsehen übertragen und in den umliegenden Gebäuden gibt es noch einmal Platz für 20.000, die in mehrere Räume aufgeteilt werden. (für die Leute, die lieber unter sich sind und Menschenmassen meiden). Dabei wird natürlich auch an die Ausländer gedacht, deren Koreanisch noch nicht perfekt ist. Es gibt einen Dolmetscher für Englisch, Französisch, Chinesisch, Russisch und mit Anmeldung auch für sämtliche andere Sprachen. Zuhören kann man dem Dolmetscher dann über Funkkopfhörern. Zu gewissen Zeiten gibt es auch einen rein englischen Gottesdienst, dann aber im kleineren Kreis. Doch die überwältigen Zahlen gehen weiter... es gibt am Sonntag 7 Gottesdienste und 5 unter der Woche, die in der Regel vollständig ausgelastet sind. Zur Kirchengemeinde gehören 850.000 Gläubige (die in der Regel 10% vom Einkommen spenden), 650 Pastoren, für jeden Gottesdienst einen anderen Chor bestehend aus 110 Sängern und Sängerinnen, 3 Orchester und ein Budget von 100 Mio. $. Die Kirche besitzt ein Hotel und mehrere Gästhäuse am Prayers Mountain (ein heiliger Berg in der nähe der der Grenze zu Nordkorea), die 4. größte (von allen unabhängigen) Nachrichtenzeitung Koreas (die überwiegend das Positive eines Unglückes präsentiert) und ein Fernsehkanal. Gegründet wurde die Kirche von David Yonggi Cho in einem Zelt, das er von den US-Amerikaner abgekauft hat. Der Mann spricht englisch und japanisch fließend und arbeitet am Französisch (und das mit 72 Jahren). Er füllt auf der ganzen Welt ganze Stadien.
So oder so etwa wurde uns die Kirche nach dem Gottesdienst von einem amerikanischen Pfarrer im CCM, dem größten (nicht höchsten) Gebäude Korea präsentiert. Dieses gehört auch der Yoido Full Gospel Church.
Das heißt aber nicht, dass es in Seoul keine weiteren Kirchengemeinden gibt. An fast jeder Ecke findet man eine. Gut durch ein neonleuchtendes Kreuz zuerkennen.
Nicht nur auf Grund der Dimensionen war es ein aufregender Gottesdienst, sondern auch die Art und Weise hat mich sehr beeindruckt. Der Pfarrer konnte fast wie ein Opensänger singen, die Leuten haben mit Herzblut teilgenommen und beim Bitten um Vergebung konnte sich auch der Pfarrer keine Tränen zurückhalten.
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