4. September 2008

Der normale Tag

Die ersten drei Unitage habe ich hinter mir und ich muss sagen, dass die eizelnen Kurse doch sehr unterschiedlich sind. - Von den Vorlesung und von der Ausstattung der Räume her gesehen.
Der erste Kurs am Montag "Administrativ Management Science" (den ich Mittwoch den 03.09.08 noch einmal hatte) handelt von der Lösung von Problemen und die dazugehörige mathematische Umsetzung. Dieser Kurs wird wohl nicht zu arbeitsintensiv. Dagegen hatte ich am Dienstag den Kurs Financial Management. Der Professor erwartet von uns jeden Tag die New York Times zu lesen, wöchentlich eine Hausarbeit zu schreiben, 3 Klausuren (2 sind normal) zu absolvieren und einige Quizze zu lösen. Allen in allem rechnet der Dozent mit einem Aufwand von 15 Stunden die Woche. Eindeutig zu viel. Gott sei dank hatte ich den Kurs schon einmal in Deutschland, sodass ich ihn getrost wieder abwählen kann. Am Dienstagabend hatte ich noch den Kurs Ressource Economics. Ein sehr interessantes Fach in dem auf die Probleme der knappen, natürlichen Ressourcen eingegangen wird und wie man sie lösen könnte. Der Raum war bis auf dem letzten Platz besetz, draußen 30°C und drinnen die Klimaanlage defekt. Was für ein Arbeitsklima. Zu dem war der Dozent dem englischen nicht ganz so mächtig und las das meiste aus seinem Skript vor. Da der zu behandelnde Stoff aber sehr interessant ist, werde ich den Kurs belegen. Wenn da nicht noch ein Haken wäre. An sich ist der Kurs voll, aber wir Austauschstudenten dürfen mit der Genehmigung des Dozenten trotzdem teilnehmen. Nur haben wir die Genehmigung von ihm nicht bekommen. So sitzen wir den ganzen Tag am Computer und hoffen das irgend ein anderer Student den Kurs löscht, sodass wir ihn dann belegen können... Am Donnerstagmorgen hatte ich das erste mal Investments. An sich habe ich den Stoff in leichterer Form schon einmal in Deutschland gehört. Doch ich möchte gern mehr darüber erfahren. Der Dozent ist sehr nett, spricht fließend Englisch und nutzt die moderne Technik. Von der Prüfungsform ist der Kurs auch up to date. Es gibt 2 Klausuren und 2 Projekten. Ein Projekt ist es ein Portfolio mit ausgeglichenem Risiko/Gewinnverhältnis abzubilden. Die Gruppe mit der besten Performance bekommt ein paar extra Punkte. Das ist auch ein wesentlicher Punkt, den man an der FHW oft vermisst. Hier gibt es in fast jeden Kurs Fallstudien oder Projekte, um das erlernte in der Praxis umzusetzen. Da bleibt im Endeffekt mehr hängen als immer nur für Prüfungen zu lernen.
Neben der Uni haben wir nicht viel gemacht. Ich habe mir ein paar Turnschuh (für 46€ anstatt in Deutschland 80€; hoffe die sind auch original) und einen MP3 Player zugelegt, schicke Farbe ;-)
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Sonst vertreiben wir uns die Zeit mit Playstationspielen (das kann man hier für 1€ im Keller eines Ladens machen), Tischtennisspielen oder einfach mit der Erkundung der Umgebung.